Wenn sich der Hund selbst in den Schwanz beißt

Ich ärgere mich gerade wieder einmal über das leidige Thema Pornografie und Erotik.
Bei Amazon ist es (eigentlich) explizit verboten Pornografie zu verbreiten.
Theoretisch!
Praktisch sieht das natürlich ganz anders aus und die Bestsellerränge werden von derben pornografischen Werken dominiert.
Ich gehöre zu den Autoren, die sich an die Amazon Regeln halten - auch, weil ich überzeugt bin, dass Amazon eines Tages konsequent aufräumen wird.
Ich schreibe Erotik und keine Pornografie - und das ist ein himmelweiter Unterschied!

Heute wird bei Amazon die erotische Kurzgeschichte Jung und Sinnlich - Sugarbabe Mia zum kostenlosen Download angeboten.
Eine Geschichte, die das hält, was sie verspricht ( nämlich Erotik und keine Pornografie).
Und schon gibt es die erste Rezension einer aktiven "Ich-lese-nur-kostenlos" Rezensentin, die sich darüber beschwert, dass keine deftigen Worte zu lesen sind.

Und wieder zeigt mir das: Hält man sich an die Amazon Regeln, beißt man sich in den eigenen Schwanz und wird aufs Abstellgleis geschoben. Mit einer 1-Sterne Rezi ist die Geschichte erst einmal verbrannt und das nur, weil es statt derber Pornografie eben die angekündigte Erotik zu lesen gab.

Bei eBay kann man Bieter sperren, die unangemessene Bewertungen abgeben.
Bei Amazon muss man sich selbst mit Schmarotzern, die keinen Cent bezahlt haben, herumärgern und ich bin sicher, ich werde von dieser Rezensentin morgen wieder lesen, wenn " Maskenball der Leidenschaft" zum kostenlosen Download angeboten wird.

2 comments on “Wenn sich der Hund selbst in den Schwanz beißt

  1. Das Problem ist mir bekannt und ich habe mir “Mia” auch durchgelesen und heute morgen eine “vernünftige” Rezension dazu abgegeben. Die besagte Dame ist ja schon fast berühmt.

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