Vom Kino im Kopf bis zum ersten eigenen E-Book: Die Entstehungsgeschichte von „Heiß und Feucht – Stunden der Leidenschaft“

Heute gibt es wieder einen Erfahrungsbericht einer neuen Indie Autorin, der mir unter die Haut gegangen ist, aber lesen Sie selbst:

Ich übe einen Beruf aus, der so gar nichts mit Erotik zu tun hat.
Im Gegenteil, wüssten die Eltern meiner Kinder im Kindergarten oder meine Chefin, womit ich meine Freizeit verbringe, sie wären wohl alles andere als „amused“.
Zum Schreiben bin ich per Zufall gekommen. Seit etwa einem halben Jahr arbeite ich
nebenberuflich als Texterin. Ich schreibe also Texte, die für das Internet optimiert sind. Als
literarisches Qualitätsprodukt können diese Artikel wohl nicht gelten. Ich verstehe mein
Handwerk, die Texte sind je nach Kundenwunsch mal sachlich-informativ, mal werbend
und mal witzig-charmant formuliert. Sie sind alles, nur kein Teil von mir.
Vor ein paar Wochen bin ich im Kindle-Shop zufällig auf ein E-Book gestoßen, welches sich mit der Veröffentlichung von elektronischen Büchern im Selbstverlag befasste.Meine Neugier war geweckt. Texterin: Das klang für mich eine Zeit lang wie eine persönliche
Auszeichnung, aber mich Autorin nennen zu können, das wäre ein Traum.
Zunächst begann ich, an einem Ratgeber für Eltern zu arbeiten. Ich habe einen Hang zur
Sachlichkeit und glaubte nicht, mich als Roman-Autorin zu eignen.
Obwohl ich mein Buch so schnell wie möglich veröffentlichen wollte, musste ich natürlich
trotzdem zunächst recherchieren. So viele Fragen galt es zu klären:
Ist mein Thema überhaupt für die breite Masse interessant?
Gibt es bereits Bücher, die mein Thema behandeln?
Wie formatiere ich mein Manuskript?
Wie erstelle ich ein ansprechendes Cover?
Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Bei meinen Recherchen stieß ich eines Tages zufällig auf einen Erfahrungsbericht von
Marcella. Darin beschrieb sie, wie sie sich als etablierte Autorin auf den Versuch einließ, in
einem ihr eigentlich fremden Genre Fuß zu fassen und unter einem Pseudonym eigene EBooks zu veröffentlichen. Nicht irgendwelche E-Books, sondern erotische Kurzgeschichten.
Kurzerhand lud ich mir eine von Marcellas Geschichten auf mein Handy und studierte diese eingehend. Während ich las, fragte ich mich, ob es mir wohl auch gelingen würde, eine solche Geschichte zu entwickeln. Ich bin der audio-erotische Kopfkino-Typ, an heißen Fantasien mangelte es mir nie. Ja, ich weiß, ich habe ein paar Zeilen zuvor erklärt, eher nüchtern und sachlich zu sein, aber mir wurde nach und nach bewusst, dass ich wohl
einige Facetten meiner Persönlichkeit chronisch vernachlässigt hatte.
Ich setzte mich an den PC und begann zu schreiben. Es war erstaunlich leicht, schließlich
fasste ich nur eine meiner Lieblingsfantasien in Worte. Das Schönste aber war, dass ich
eine Art Workflow erlebte. Ich schrieb und schrieb und merkte gar nicht, wie die Zeit
verging. Ich verschmolz nahezu mit meiner eigenen Geschichte.

Einige Tage lang arbeitete ich intensiv an meiner Kurzgeschichte, aber ich spürte keinen
Druck, keine Anspannung und keine Angst. Mit Freude stürzte ich mich auf die Aufgabe,
ein Cover zu erstellen. Es macht unglaublich viel Spaß, tolle Fotos zu durchstöbern und zu überlegen, welches zur eigenen Geschichte passt.
Noch ein paar Änderungen hier, einige Korrekturen da und Klick: Meine erste erotische
Kurzgeschichte war online und ich von heute auf Morgen zur Autorin mutiert.
Ich war stolz, aber schnell auch ernüchtert, denn natürlich verkauft sich das Werk einer
unbekannten Autorin nicht von allein. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass meine
Bemühungen sich letztendlich lohnen werden, denn, um es mit Marcellas Worten zu
sagen: Qualität wird sich letztendlich durchsetzen.
Zurzeit beschäftige ich mit verschiedenen Möglichkeiten, mein E-Book an den Mann
und natürlich an die Frau zu bringen. Doch selbst das macht mir Spaß.
Ich bin Marcella sehr dankbar, denn ihr Mut und ihre Ideen waren ein Quell der Inspiration
für mich, wie man so schön sagt. Ich bin kein anderer Mensch geworden, habe aber eine
ganz andere Seite an mir entdeckt. Mal sehen, welche Projekte folgen werden. Ich kann
allen Zögernden und Zweifelnden nur raten: Zeigt was ihr könnt!
Viel Glück,
eure Aurora Estella Alvarez

Hier der Link zum Erstlingswerk:
Heiß und Feucht - Stunden der Leidenschaft

Natürlich freut es mich, wenn ich anderen Autoren als Inspirationsquelle diene, aber noch mehr freut es mich, wenn Menschen, die auf so hohem Niveau schreiben können, endlich den Mut fassen, andere an ihren Schreibkünsten teilhaben zu lassen!
Viel Erfolg Aurora!

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