Pornografie bei Kobo ins Visier geraten

Nachdem Kobo von einigen Medien in Großbritannien wegen Verbreitung von Pornografie angeprangert wurde, hat Kobo jetzt die Reißleine gezogen und eine Vielzahl von Büchern aus dem Angebot entfernt.
Betroffen sind überwiegend Bücher von Self-Publishern, die nun erst einmal überprüft werden sollen und bis dahin aus dem Verkauf genommen werden.
Der Vorwurf Bücher über Inzest, Vergewaltigung oder Sex mit Tieren zu verbreiten, kratzt natürlich am Image von Kobo und auch Amazon täte gut daran, die Erotikabteilung stärker unter die Lupe zu nehmen.
Schon die Titel im Erotikbereich bei Amazon sind zum Teil mehr als grenzwertig, die Leseprobe offenbart dann das ganze Grauen und trotzdem werden sie freigeschaltet, während ein vergleichsweise harmloses Cover schon einmal zur Sperrung führen kann.