„Hauen und Stechen“ unter den Amazon-Rezensenten

Die Frankfurter Rundschau hat einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht:
Buchkritik auf Amazon - Drohbriefe gegen Rezensenten
Thorsten Wiedau, einer der renommiertesten Rezensenten bei Amazon, hat genug und erklärt warum er aufhört.
Aussagen wie diese:
Der Konzern habe „ein perfides System installiert, das den Rezensenten zwingt, positive Kritiken zu schreiben“. Kritische Stimmen seien unerwünscht, wer ein Buch nicht mit fünf Sternen bewerte, rutsche in der Rangliste (Anmerkung:der Rezensenten) ab. „Kein Kunde kauft ein Buch, das nur drei Sterne hat. Und deshalb straft Amazon sie für solche Rezensionen ab.“ Er selbst, erzählt Wiedau, habe Bücher mit drei oder vier Sternen bewertet. „Sofort bin ich auf der Rangliste abgefallen. Jetzt stehen sogar Leute vor mir, die erst vierzig Bücher rezensiert haben und unter so absurden Pseudonymen schreiben wie ,Hasenpups‘.“ machen den Artikel mehr als lesenswert!