Erfahrungsbericht eines Indie Autors: Der schwierige Weg zu einer Fortsetzung

Heute hat mich ein neuer Erfahrungsbericht von David Leon Minder erreicht, der mich sehr beeindruckt hat.
David Leon Minder schreibt sehr eindrucksvoll und authentisch über die Probleme, mit denen Autoren auf dem Weg zum Erfolg zu kämpfen haben und nicht nur das: Sind sie erst einmal erfolgreich, tauchen andere Probleme auf, wie z.B. die hohen Erwartungen der Leser zu erfüllen.
Bis dahin aber ist es ein weiter Weg. David Leon Minder hat ihn gut gemeistert und verrät uns hier einige seiner Geheimnisse, die ihm den Weg nach oben geebnet haben.
60 Kundenrezensionen mit durchschnittlich 4,5 Sternen, nach einem Jahr noch immer in den Top 10 in der Kategorie Erotik, ein begeisterter Fan, der in Eigeninitative eine Facebook Fanpage gründet - das ist eine Leistung, die Respekt verdient und ich freue mich, dass er uns hier einen Blick hinter die Kulissen seines Erfolges gewährt:

Liebe Gäste auf Marcellas Webseite,

Lange ist her, seit ich hier das erste Mal über meine Erfahrungen als Autor einer erotischen Kurzgeschichte berichtet habe, es war im April 2012, um genau zu sein.

Seither ist viel geschehen und ich nehme die Veröffentlichung von „Der gewagte Ausbruch“ Band 2 zum Anlass, von meinen spannenden Erfahrungen zu berichten, aber wo soll ich anfangen?

Heute muss sich sagen, aller Anfang ist leicht!
Damals habe ich mich ganz schön verwegen ins Abenteuer gestürzt und meine Geschichte ohne professionelle Unterstützung in die Welt gesetzt. Das war doch recht blauäugig, um nicht zu sagen naiv, gepaart mit einer Spur von Anmaßung. Mein Mut zum Fehler, auf den ich in meinem ersten Bericht doch ein wenig Stolz war, entpuppte sich im Nachhinein eher als Zumutung für die zahlenden Leserinnen, wie mir einige Rückmeldungen zu verstehen gaben. Zum Glück wurde ich mehrheitlich von vernichtenden, öffentlichen Rezensionen verschont und ich nutzte die Chance, um nachzubessern.

Das führt mich zu einem weiteren Übel, mit dem ich als Indie Autor zu kämpfen hatte. Ganz besonders, da ich mein eBook nur auf Amazon veröffentliche, ist das Korrigieren unglaublich einfach. Gedruckt ist gedruckt und Schluss! Bei einem eBook sieht das komplett anders aus. Es folgte Update um Update, eine Korrektur hier, eine Ergänzung da … Ich investierte viel Zeit in Nachbesserungen und holte mir professionelle Unterstützung, um den Fehlern den Garaus zu machen. Auch das äußere Erscheinungsbild habe ich etwas aufgefrischt, wobei dies eine Geschichte für sich wäre …

Nachdem mein Erstling ungeachtet meiner Bemühungen lange in den Tiefen der Amazon-Datenbanken vor sich hindümpelte und fast nur dank Gratisaktionen ab und zu mal etwas Aufmerksamkeit erlangte, machte ich mich daran, etwas für meine Bekanntheit zu machen. Inserate auf Facebook haben kaum Erfolge gezeigt, und dennoch verdanke ich den Durchbruch Facebook. Ich feierte in meiner FB-Chronik das einjährige Jubiläum, trat in verschieden Gruppen ein und stellte mich auf diversen themenbezogenen Seiten vor. So erreichte ich innerhalb kurzer Zeit viele potenzielle Leserinnen, fand neue FB-Freundinnen und Abonnentinnen und mein Ranking schnellte hoch. Zahlreiche positive Rezensionen helfen dabei, dass dieser Trend bis heute anhält und sich mein Erstling auf einer guten Position etablieren konnte.

So weit, so gut, aber eine Fortsetzung musste her und das war die Krux. An Ideen mangelt es mir wahrlich nicht. Ich könnte viele Geschichten niederschreiben, aber die Unbeschwertheit war weg, auf und davon ... Irgendwie hatte ich fast nur zu verlieren. Die Erwartungen der Leserinnen waren hoch und ich wusste, dass die Fortsetzung nicht allen gefallen wird, dazu war der Inhalt dann doch zu gewagt. Ich wollte den Weg meiner Fantasie ungeachtet kommerzieller Überlegungen fortführen und über einen Dreier mit zwei Frauen schreiben. Einfacher wäre gewesen, wenn ich mit dem Bewährten einfach weitergemacht hätte, aber das war nicht in meinem Sinne. Für die nächsten Bände gibt es noch genügend Stoff.

Mir war klar, dass viele auf Band 2 warten und es mit großer Wahrscheinlichkeit gleich zu Beginn zahlreiche Downloads geben wird. Ohjee, fertig mit einfach mal reinstellen und schauen, was passiert. Das Ding musste, wie ein gedrucktes Buch vom Verlag, von Anfang an so gut wie fehlerfrei sein. Wenn schon die eine oder andere Leserin vom Verlauf der Geschichte enttäuscht sein mag, dann muss das eBook zumindest handwerklich überzeugen.

Seit dem 3. November 2013 ist Band 2 auf Amazon als eBook verfügbar und ich freue mich über erste, sehr positive Rückmeldungen. Das ist eine große Erleichterung, auch wenn die Anzahl der Downloads meinen Erwartungen noch stark hinterher hinkt. Vielleicht sind zwei Frauen dann doch zu viel, vielleicht braucht es ganz einfach mehr Zeit, bis Band 2 auch tatsächlich gefunden wird. Ich weiß es nicht und es wird eine spannende Zeit, wie sich mein zweites Werk entwickeln wird. So oder so werde ich mich bemühen, die Leserinnen etwas weniger lange auf Band 3 warten zu lassen.

Einmal mehr bedanke ich mich bei Marcella, die mich auf die „Autorenbahn“ gelotst hat. Mein Dank gilt auch den vielen Leserinnen, die mich mit ihrem Zuspruch und den vielen positiven Rückmeldungen ermutigt haben, weiterzumachen. Ganz besonders danke ich allen, die mich immer wieder weiterempfehlen. An dieser Stelle möchte ich mich bei denjenigen entschuldigen, die ich möglicherweise enttäuscht habe mit meinen immer spärlicheren und kurzen Nachrichten. Ich schaffe es einfach nicht Mailkontakte zu pflegen, habe aber keine von euch vergessen und ich freue mich immer wieder ein „gefällt mir“ oder ein Kommentar von euch zu sehen. Auch bedanke ich mich bei all den Autoren und Autorinnen, die ihre Erfahrungen über verschiedene Kanäle mit mir teilen. Zu guter Letzt ein herzlicher Dank an Mel Espiritu, die bereits vor einiger Zeit aus eigener Initiative eine FB-Fanseite ins Leben gerufen hat und diese seither hegt und pflegt.

Ich freue mich, dank meinem neuen Autorendasein mit all den lieben Menschen in Kontakt gekommen zu sein.

Liebe Grüße
David

Ich kann nur sagen: TOI, TOI, TOI für die Fortsetzung und ich wünsche David Leon von Herzen ganz viel Erfolg mit seinem neuen Werk und den Werken, die noch folgen werden!
Und ich freue mich natürlich dann auch auf den nächsten Erfahrungsbericht!

Vom Kino im Kopf bis zum ersten eigenen E-Book: Die Entstehungsgeschichte von „Heiß und Feucht – Stunden der Leidenschaft“

Heute gibt es wieder einen Erfahrungsbericht einer neuen Indie Autorin, der mir unter die Haut gegangen ist, aber lesen Sie selbst:

Ich übe einen Beruf aus, der so gar nichts mit Erotik zu tun hat.
Im Gegenteil, wüssten die Eltern meiner Kinder im Kindergarten oder meine Chefin, womit ich meine Freizeit verbringe, sie wären wohl alles andere als „amused“.
Zum Schreiben bin ich per Zufall gekommen. Seit etwa einem halben Jahr arbeite ich
nebenberuflich als Texterin. Ich schreibe also Texte, die für das Internet optimiert sind. Als
literarisches Qualitätsprodukt können diese Artikel wohl nicht gelten. Ich verstehe mein
Handwerk, die Texte sind je nach Kundenwunsch mal sachlich-informativ, mal werbend
und mal witzig-charmant formuliert. Sie sind alles, nur kein Teil von mir.
Vor ein paar Wochen bin ich im Kindle-Shop zufällig auf ein E-Book gestoßen, welches sich mit der Veröffentlichung von elektronischen Büchern im Selbstverlag befasste.Meine Neugier war geweckt. Texterin: Das klang für mich eine Zeit lang wie eine persönliche
Auszeichnung, aber mich Autorin nennen zu können, das wäre ein Traum.
Zunächst begann ich, an einem Ratgeber für Eltern zu arbeiten. Ich habe einen Hang zur
Sachlichkeit und glaubte nicht, mich als Roman-Autorin zu eignen.
Obwohl ich mein Buch so schnell wie möglich veröffentlichen wollte, musste ich natürlich
trotzdem zunächst recherchieren. So viele Fragen galt es zu klären:
Ist mein Thema überhaupt für die breite Masse interessant?
Gibt es bereits Bücher, die mein Thema behandeln?
Wie formatiere ich mein Manuskript?
Wie erstelle ich ein ansprechendes Cover?
Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?

Bei meinen Recherchen stieß ich eines Tages zufällig auf einen Erfahrungsbericht von
Marcella. Darin beschrieb sie, wie sie sich als etablierte Autorin auf den Versuch einließ, in
einem ihr eigentlich fremden Genre Fuß zu fassen und unter einem Pseudonym eigene EBooks zu veröffentlichen. Nicht irgendwelche E-Books, sondern erotische Kurzgeschichten.
Kurzerhand lud ich mir eine von Marcellas Geschichten auf mein Handy und studierte diese eingehend. Während ich las, fragte ich mich, ob es mir wohl auch gelingen würde, eine solche Geschichte zu entwickeln. Ich bin der audio-erotische Kopfkino-Typ, an heißen Fantasien mangelte es mir nie. Ja, ich weiß, ich habe ein paar Zeilen zuvor erklärt, eher nüchtern und sachlich zu sein, aber mir wurde nach und nach bewusst, dass ich wohl
einige Facetten meiner Persönlichkeit chronisch vernachlässigt hatte.
Ich setzte mich an den PC und begann zu schreiben. Es war erstaunlich leicht, schließlich
fasste ich nur eine meiner Lieblingsfantasien in Worte. Das Schönste aber war, dass ich
eine Art Workflow erlebte. Ich schrieb und schrieb und merkte gar nicht, wie die Zeit
verging. Ich verschmolz nahezu mit meiner eigenen Geschichte.

Einige Tage lang arbeitete ich intensiv an meiner Kurzgeschichte, aber ich spürte keinen
Druck, keine Anspannung und keine Angst. Mit Freude stürzte ich mich auf die Aufgabe,
ein Cover zu erstellen. Es macht unglaublich viel Spaß, tolle Fotos zu durchstöbern und zu überlegen, welches zur eigenen Geschichte passt.
Noch ein paar Änderungen hier, einige Korrekturen da und Klick: Meine erste erotische
Kurzgeschichte war online und ich von heute auf Morgen zur Autorin mutiert.
Ich war stolz, aber schnell auch ernüchtert, denn natürlich verkauft sich das Werk einer
unbekannten Autorin nicht von allein. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass meine
Bemühungen sich letztendlich lohnen werden, denn, um es mit Marcellas Worten zu
sagen: Qualität wird sich letztendlich durchsetzen.
Zurzeit beschäftige ich mit verschiedenen Möglichkeiten, mein E-Book an den Mann
und natürlich an die Frau zu bringen. Doch selbst das macht mir Spaß.
Ich bin Marcella sehr dankbar, denn ihr Mut und ihre Ideen waren ein Quell der Inspiration
für mich, wie man so schön sagt. Ich bin kein anderer Mensch geworden, habe aber eine
ganz andere Seite an mir entdeckt. Mal sehen, welche Projekte folgen werden. Ich kann
allen Zögernden und Zweifelnden nur raten: Zeigt was ihr könnt!
Viel Glück,
eure Aurora Estella Alvarez

Hier der Link zum Erstlingswerk:
Heiß und Feucht - Stunden der Leidenschaft

Natürlich freut es mich, wenn ich anderen Autoren als Inspirationsquelle diene, aber noch mehr freut es mich, wenn Menschen, die auf so hohem Niveau schreiben können, endlich den Mut fassen, andere an ihren Schreibkünsten teilhaben zu lassen!
Viel Erfolg Aurora!

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Das erste eigene Kindle Book von David Leon Minder: Erfahrungsbericht eines Indie-Autors

Auf diesem Blog möchte ich auch anderen Kindle Autoren die Möglichkeit geben, über ihre Erfahrungen als Indie Autor zu berichten.
Den Anfang macht ein Kollege, der bei Amazon auch im Bereich der erotischen Kurzgeschichten unterwegs ist:

Gastbeitrag von David Leon Minder – Ein Erfahrungsbericht – wie „Erotische Geschichten - Nur für die aufgeschlossene Frau von heute (Der gewagte Ausbruch)" entstand.

Liebe Gäste auf Marcellas Webseite,
Über Marcellas Einladung einen kurzen Beitrag für ihr neustes Projekt zu schreiben, habe ich mich sehr gefreut. Was uns verbindet, ist die Leidenschaft, erotische Fantasien niederzuschreiben und mit Gleichgesinnten zu teilen.
Meinerseits bin ich sehr zufällig darauf gekommen.
Nein, nicht auf das Fantasieren, das hat vor inzwischen zu langer Zeit begonnen.
Was der Zufall war, ich habe mich nie mit eBooks befasst, aber immer mal wieder etwas auf Amazon bestellt und vor ein paar Wochen habe ich auch tatsächlich bis ganz unten an die Seite gescrollt. Und was ich da zum ersten Mal wahrgenommen habe, hat mich schon sehr neugierig gemacht. „Ihr Buch veröffentlichen“, stand da.
Der Rest ist Geschichte.
Ich schaute mir an, was Kindl überhaupt ist, lud mir die passende Software für mein Smartphone runter und schon konnte es losgehen.
Wie ich die Geschichten von Marcella gefunden habe?
Keine Ahnung!
Auf einmal waren sie da.
Amazon macht immer seine Empfehlungen und die sind oft gar nicht so schlecht.
Auf jeden Fall war ich sofort fasziniert und angetan von ihren Texten.
Mutig, leidenschaftlich, spannend … Meine Inspiration war geweckt. Wieso versuche ich es nicht auch einmal?
Dies war der Anfang.
Gesagt getan.
Meine Fantasie sprudelte.
Schnell waren ein paar Seiten voll und ich wäre noch lange nicht am Ende gewesen.
Der erste Entwurf ist leicht, aber wie bringt man das in eine Form, die veröffentlicht werden kann?
Ich musste feststellen, dass ich das etwas unterschätzt hatte.
Ein Titelbild und ein halbwegs vernünftiges Layout müssen her und vor allem sollte der Text nicht voller Fehler sein.
Gar nicht so einfach, wenn man daran gewöhnt ist, dass man alles mehr oder weniger als Entwurf der Sekretärin geben darf und es sich wie durch Zauberhand in ein schönes, korrektes Resultat wandelt. Dafür konnte ich sie aber leider wirklich nicht einsetzen.
Dennoch, an dieser Stelle ein großer Dank an alle Zauberhände dieser Welt.
Also strapazierte ich die Duden-Rechtschreibeprüfung im Wissen, dass ich es ohne Lektor nicht perfekt hinbekommen werde.
Dafür ist der Deutschunterricht zu weit weg und ich habe nicht so gut aufgepasst, wie ich es hätte tun sollen.
Es sollte auch nur ein erstes Experiment werden und der Aufwand musste sich im Rahmen halten.
Ach ja, auch ein Pseudonym musste her. Das soll schließlich mein kleines Geheimnis bleiben.
Mit Mut zum Fehler entschloss ich mich, zu veröffentlichen und bis jetzt bereue ich es nicht.
Mein Erstling wurde schon in der ersten Woche bald 500 Mal heruntergeladen. Die meisten Downloads erfolgten selbstverständlich in der Anfangsphase und während einer gratis Aktion, die ich sicher mal wieder wiederholen werde.
Auch wenn es nicht darum geht, Geld mit dieser Leidenschaft zu verdienen, ist es schön, dass auch die kostenpflichtige Version jeden Tag ein paar Mal gekauft wird und ich meine Fantasien auf diesem Weg mit neugierigen Frauen teilen kann.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird und danke Marcella herzlich, dass sie mich dazu inspiriert und ermutigt hat.
Viele Grüße
David Leon Minder (unter Pseudonym)

Ich danke David Leon Minder für diesen Gastbeitrag und würde mich freuen, wenn auch andere Kindle Autoren ihre Erfahrungen mit mir und meinen Lesern teilen würden.
Bei Interesse können Sie mich gerne per Mail kontaktieren.