BITKOM begrüßt Senkung der Mehrwertsteuer für E-Books

Der Hightech-Verband BITKOM hat die von der Bundesregierung geplante Angleichung des Mehrwertsteuersatzes von E-Books und Hörbüchern an das Niveau gedruckter Bücher begrüßt. „Buch ist Buch, egal ob gedruckt, digital oder als Hörbuch“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „E-Books tragen zur Leseförderung und zur Verbreitung kulturellen Wissens bei.“ Daher sei es ein längst überfälliger Schritt, elektronische Bücher den gedruckten Büchern steuerlich gleichzustellen. Bislang gilt in Deutschland der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 Prozent nur für gedruckte Bücher. Für E-Books und Hörbücher wird dagegen der vollen Satz in Höhe von 19 Prozent fällig. „Steuersystematisch sind zwar einheitliche Steuersätze der beste Weg. Wenn aber eine Ausnahme von dieser Maßgabe sinnvoll ist, dann beim Kulturgut Buch“, sagte Rohleder. Zudem trage die Angleichung der Mehrwertsteuersätze dazu bei, den Strukturwandel im europäischen Verlagswesen zu beschleunigen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Nach einer repräsentativen BITKOM-Umfrage lesen 21 Prozent der Bundesbürger E-Books. In der Bücher lesenden Bevölkerung liegt der Anteil der E-Book-Nutzer sogar bei 29 Prozent. Das beliebteste Lesegerät ist laut der Umfrage das Smartphone: 60 Prozent der E-Book-Leser nutzen Smartphones. 57 Prozent gebrauchen Notebooks, um digitale Bücher zu lesen. 34 Prozent lesen E-Books auf stationären Computern. Erst danach folgen Tablet Computer mit 29 Prozent und spezielle E-Reader mit 25 Prozent.

Quelle: BITKOM

Amazon Publishing startet deutschsprachiges Verlagsprogramm

Das Programm startet mit neuen Titeln der deutschen Beststellerautoren Emily Bold und Alexander Hartung

Amazon Publishing gibt heute die Einführung eines neuen Verlagsprogramms in deutscher Sprache unter dem Dach von Amazon Publishing bekannt. Das europäische Amazon Publishing Team wird Belletristik in deutscher Sprache akquirieren und als eBook auf dem Kindle sowie als Printausgaben auf Amazon verfügbar machen.

„Für die deutschen Übersetzungen, die von Amazon Publishing bereits veröffentlicht wurden haben wir schon viel positives Feedback von Lesern bekommen. Wir freuen uns, dass Sarah Tomashek uns nun als Publisher mit ihrem Team in München dabei unterstützt, großartige deutschsprachige Autoren einem breiteren Publikum vorzustellen,“ sagt Jorrit Van der Meulen, Vice President of Kindle, EU.

Das Programm startet im Frühling 2014, inklusive folgender Titel:

- Klang der Gezeiten, ein neuer zeitgenössischer Belletristiktitel der weltweit erfolgreichen Bestsellerautorin Emily Bold
- Ein neuer Kriminalroman mit dem Berliner Polizeiermittler Jan Tommen von Beststellautor Alexander Hartung sowie eine neue Ausgabe des ersten Buchs der Reihe Bis alle Schuld beglichen (Ein Jan-Tommen-Thriller)
- New York für Anfängerinnen, der romantische Bestseller-Debütroman von Susann Remke, Chefin des New Yorker Büros des Magazins FOCUS.

„Ich habe mich entschlossen, mein neues Buch Klang der Gezeiten mit Amazon Publishing zu veröffentlichen, weil ich damit einen visionären Verlagspartner an meiner Seite habe, der flexibel auf die rasanten Veränderungen des Buchmarkts reagieren kann“, sagt Emily Bold, deren frühere Werke Vanoras Fluch (Touch of Eternity) und Im Schatten der Schwestern (Breath of Yesterday), beide aus der „The Curse“-Reihe, in englischer Sprache von Amazon Publishing herausgegeben wurden. „Meine bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Amazon Publishing in den USA hat mich in meiner Entscheidung bestärkt, meine Bücher auch in Deutschland über Amazon Publishing zu veröffentlichen.“

Dieses neue internationale Programm baut auf der bestehenden Unterstützung von deutschen Autoren durch die internationale Verlagsmarke AmazonCrossing von Amazon Publishing auf. Über AmazonCrossing werden viele der neu akquirierten Werke von deutschen Autoren in englischer Sprache veröffentlicht. Die englische Übersetzung von Oliver Pötzschs Die Henkerstochter (The Hangman’s Daughter) von AmazonCrossing war an der Spitze der Kindle Bestsellerliste. Von den englischsprachigen Versionen der gesamten Henkerstochter-Reihe von Pötzsch wurden weltweit mehr als eine Million Buch-, Hörbuch- und Kindle-Fassungen verkauft. Auch andere deutsche Autoren wie etwa Dörthe Binkert, Christoph Spielberg und Sarah Lark haben auf Englisch mit Amazon Publishing bereits Bestsellerstatus erreicht.

Darüber hinaus veröffentlicht AmazonCrossing deutsche Übersetzungen von ausgewählten englischsprachigen Werken. Seit dem Launch der ersten deutschsprachigen Titel der Verlagsmarke im Juli 2012 haben es sechs Titel des Verlags auf den ersten Platz der deutschen Kindle-Bestsellerliste geschafft.

„Amazon Publishing hat in den letzten fünf Jahren konsequent daran gearbeitet, ein Publikationsumfeld aufzubauen, in dem die Autoren im Mittelpunkt stehen und die Leser außergewöhnliche Belletristik und Sachbücher aus der ganzen Welt entdecken können“, so Sarah Jane Gunter, Director of International Publishing. „Wir hatten schon großen Erfolg damit, deutsche Spitzenautoren über AmazonCrossing auch englischsprachigen Lesern nahezubringen. Deswegen freuen wir uns jetzt sehr, neue deutschsprachige Autoren zu entdecken und zu entwickeln, indem wir selbst deutsche Werke erwerben und veröffentlichen.“

Wenn Sie an weiteren Informationen über Amazon Publishing interessiert sind, besuchen Sie die Website www.apub.com.

Chatgeschichten – Erotische Träume zu zweit: Interview mit der Autorin A. D. Kranich

Ich finde es immer wieder spannend, von anderen Autoren zu lesen, wie ihre Geschichten entstehen, wie sie am liebsten arbeiten, was sie antreibt und wie sie sich motivieren.
Heute freue ich mich über das Interview mit den Autorin A. D. Kranich, die erotische Geschichten schreibt und uns einen Einblick in ihre Autorenwelt gewährt:

Steckbrief der Autorin (kurze Vorstellung)
Ich lebe und arbeite in einem kleinen Dorf nahe der Elbmündung. Schreiben gehörte schon früh zu meinen großen Leidenschaften - genau wie Bücher. Ich kann mich stundenlang in Buchläden und Bibliotheken aufhalten und bedaure immer wieder, dass nicht mehr Zeit zum Lesen und Schreiben verbleibt. Nach meinem Studium der Rechtswissenschaften, Spezialisierung auf Kriminologie, Zusatzsemester in forensischer Psychologie und Rechtsmedizin beschloss ich irgendwann, meinen Beruf an den Nagel zu hängen und mich ganz dem Schreiben zu widmen. Angefangen mit Fachliteratur kamen dann quasi als Entspannung auch kritische, humorvolle und belletristische Texte hinzu.

Bisher erschienene Bücher
Ich habe bislang in erster Linie als Ghostwriterin gearbeitet und gebe natürlich die Bücher nicht bekannt, die ich in diesem Zusammenhang verfasst habe. Unter meinem Namen sind bisher die vier Bände der "Chatgeschichten - Erotische Träume zu zweit" erschienen.

Kaffeekatsch oder Kreuzverhör

Woher nehmen Sie Ihre Motivation zum Schreiben? Was treibt Sie an?
Es gibt einfach so viele Ideen, die sich in meinem Kopf wimmeln und die einfach raus wollen. Wenn man dann das Feedback liest oder hört, treibt das natürlich zum Weiterschreiben an.

Wie entstehen die Ideen zu Ihren Büchern?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal entsteht durch einen Werbespot eine Idee. Auch lustige Begebenheiten oder Ungerechtigkeiten verleiten mich dazu, diese in Texten aufzuarbeiten. Manchmal entstehen die Ideen auch während Gesprächen, Plaudereien, einem "Schnack übern Gartenzaun". Irgendwann beim Schreiben machen sich die Protagonisten dann "selbständig" und fangen an, ihr Leben zu leben; entwickeln ein Eigenleben. Ich muss dann nur noch schauen, dass ich mit dem Schreiben nachkomme.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen Ihren bereits erschienen und folgenden Büchern?
Da es sich um eine fortlaufende Geschichte handelt, gibt es natürlich viele Gemeinsamkeiten. Weitere Bücher, die bereits im Entstehen sind, werden sich von diesen vier Bänden unterscheiden. Ich denke nicht, dass es noch einen fünften Band geben wird. Reizen würde mich natürlich noch, die Kim-und-Gabriel-Welt ins hohe Alter zu verlegen. Durch Zufall enden beide Jahrzehnte später in derselben Seniorenresidenz. Sex und Liebe im Alter... natürlich gepaart mit einer gehörigen Portion Humor und Nachdenklichem.

In welchen Genre sind sie zu Hause?
Ich lasse mich nicht in eine Schublade zwängen. Ich bin in verschiedenen Genre unterwegs, wobei das Spektrum von Erotik über Belletristik, kritische Abhandlungen und Fachliteratur bis hin zu satirisch-ironische Arbeiten - gelegentlich auch mal ein Gedicht - reicht. Dies machte auch meine Suche nach einem geeigneten Verlag nicht so ganz einfach, da sich auch meine Bücher nicht unbedingt immer nur einem Bereich zuordnen lassen.

Wann können Sie am besten Schreiben? Tageszeit, in welcher Umgebung, usw.
Nachts. Ganz eindeutig nachts. Alles schläft, es ist himmlisch ruhig und geradezu friedlich. Ich kann meine Gedankengänge fortführen, ohne durch Telefon, Besuche und Fragen unterbrochen zu werden. Während man andere Arbeiten bei Unterbrechungen zur Seite legen und nach der Unterbrechung wieder problemlos weitermachen kann. ist das beim Schreiben anders. Oft ist der Gedanke weg, der Gedankengang unterbrochen. Es kann dann eine Weile dauern, bis man wieder "drin" ist und weiterschreiben kann.
Ich brauche zum Schreiben meine gewohnte Umgebung - oder das Meer/Wasser. Den Wellen bei frischer Brise zuzuschauen bringt oft gute Ideen und macht den Kopf frei. Beim Schreiben zu Hause muss ich dann aus dem Fenster in die Ferne schauen können, ohne störende Häuser über Wiesen, Felder - und natürlich ohne störende Berge - der große Vorteil hier bei uns an der Küste.
Wenn ich für einen Text in eine besondere Stimmung kommen will, dann höre ich Musik - natürlich je nach verlangter Stimmung die eine oder andere Richtung.

Warum sollten die Leser ausgerechnet Ihr Buch lesen?
Ganz einfach: weil mein Buch anders ist. Anders als in den üblichen Erotikbüchern geht es eben nicht um "Hochleistungssport", darum, möglichst oft mit möglichst vielen Partnern Sex zu haben. Hier geht es darum, dass Sex Spaß machen soll, phantasiereich und mit viel Vertrauen probieren die Protagonisten aus, was ihnen Spaß macht, ohne Tabus kann alles angesprochen und ausprobiert werden. Abwechslungsreicher Sex kann durchaus auch mit "nur" einem Partner ausgelebt werden. Ich wollte ein Buch schreiben, das man sich (auch) gegenseitig vorlesen kann, anregend, erregend und bisweilen auch zum Nachdenken anregend - und natürlich zum Schmunzeln. Schließlich soll Sex (und das Lesen) ja Spaß machen.

Was sind Ihre Lieblingsbücher? Was mögen sie absolut gar nicht?
Puhh, schwer zu sagen. Ich liebe Bücher allgemein. Ich habe alle Bände von John Grisham, finde die Geschichten von Jules Verne erstaunlich und bewundere die Fantasie der Autorin von Harry Potter. In meinen Bücherregalen finden sich Werke von Agatha Christie ebenso wie kritische Auseinandersetzungen mit Themen der Zeit. Naja, und jede Menge Fachliteratur. Was ich weniger mag sind typische Liebesromane, wobei es aber auch hier wieder Ausnahmen gibt.

Mit welchem Ihrer Protagonisten würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Ganz klar mit Kim - jung, spritzig mit viel Humor, Phantasie und Köpfchen.

Was war ihr lustigster Fehler in Ihren Büchern? Vielleicht den Satz hier aufschreiben oder das Wort.
Das Schöne an meinen Erotik-Büchern ist ja, dass ich eingeschlichene Fehler nicht unbedingt korrigiere, sondern es dem Gegenüber überlasse, diese Fehler aufzugreifen und zu kommentieren. Wenn ich mich verschreibe und Kim dem Gabriel dann statt "Luft" plötzlich "Lust" zufächert, dann bietet sich das doch geradezu an, es stehen zu lassen. Während des Studiums habe ich in den Semesterferien in einem Restaurant gearbeitet und dort auch immer die Speisenkarten geschrieben. Als ich dann versehentlich statt Rotkohl "Rotzkohl" schrieb, konnte das natürlich nicht stehenbleiben. Nur blöd, dass es noch in der Zeit der Schreibmaschine war und so musste ich die komplette Seite neu schreiben. Da ist es doch heute viel, viel einfacher....

Ihr Lieblingsspruch/Motto/Lebensweisheit
Lebe im hier und jetzt, aber mit Blick auf die Zukunft. Scheue dich nicht, auch im fortgeschrittenen Leben etwas Neues zu beginnen. Jenseits der Vierziger sollte nicht aus falschen "Sicherheitserwägungen" einfach "wie gewohnt" weitergemacht werden, auch wenn man längst eingesehen hat, dass es noch mehr gibt. Seid mutig (aber auch verantwortungsvoll) und lebt. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Ihre Chance! Was wollten Sie dem Leser schon immer mal mitteilen?
Hier fallen mir ganz spontan Rezensionen und Bewertungen ein: Feedback ist immer wichtig und nützlich: für den potenziellen Leser, aber auch für den Autor. Dabei sind natürlich kritische Anmerkungen ebenso willkommen wie Lob, es hilft dabei, sich zu verbessern und spornt an. Daher finde ich es immer unfair, wenn jemand ein Buch "zerreißt", nur weil es nicht dem Geschmack des Lesers entspricht (von anderen Motivationen möchte ich hier erst gar nicht sprechen). Es finden sich dann Sätze wie: "Ich habe mich bis zum Schluss quälen müssen" oder ähnliches. Wenn mir ein Buch nicht gefällt, weil es einfach nicht mein Ding ist, dann lese ich es doch nicht weiter. Deshalb das Buch als "mies" zu bezeichnen oder den Autoren selbst jedes Talent abzusprechen oder gar zu beleidigen ist hier unangebracht. Warum kauft sich jemand einen Liebesroman, wenn er doch genau weiß, dass er nur Thriller mag?

Ich danke für dieses interessante Interview und wünsche der Autorin auch für die Zukunft ganz viel Erfolg!

Hier geht es zu den bisher erschienenen Büchern der Autorin:

E-Books zum Fest

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken gehören seit jeher Bücher – und inzwischen auch E-Books. Bereits jeder Fünfte liest E-Books auf Tablet Computern, Smartphones und speziellen E-Readern, die ihrerseits in diesem Jahr zu den populärsten Präsenten gehören. Jeweils 23 Prozent der Bundesbürger wollen ein Tablet oder ein Smartphone verschenken, 12 Prozent einen E-Reader. Damit steigt die Verfügbarkeit an E-Book-fähigen Geräten weiter an. „Besonders zu Weihnachten stellt sich die Frage, wie sich E-Books am besten verschenken lassen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Digitale Mediendateien können aus urheberrechtlichen Gründen nicht einfach gekauft und dann verschenkt werden. Beim Kauf eines digitalen Buches erwirbt der Käufer nicht das Eigentum an der Datei, sondern ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht ist nicht ohne weiteres übertragbar. Es gibt jedoch Möglichkeiten, trotzdem E-Books zu verschenken.

E-Book-Gutscheine sind erste Wahl
Die einfachste Variante besteht darin, einen Gutschein bei E-Book-Anbietern zu erwerben. Dieser kann entweder digital versendet oder ausgedruckt übergeben werden. Der Beschenkte kann den Gutschein dann beim jeweiligen Online-Shop einlösen. Zudem gibt es den Trend, Gutscheine zu individualisieren, etwa mit so genannten E-Book-Cards. Diese lassen sich in vielen Buchhandlungen kaufen und zeigen neben dem Cover des ausgewählten Buches eine kurze Beschreibung des Inhalts und des Autors.

Auf das Lesegerät achten
Beim Verschenken von Gutscheinen sollte darauf geachtet werden, welches Lesegerät der Beschenkte nutzt. Wird ein spezieller E-Reader (Kindle, Tolino, Kobo, Sony etc.) für das Lesen von E-Books benutzt, kann es passieren, dass sich die digitalen Präsente wegen fehlender Kompatibilität nicht lesen lassen. Die Mehrheit der E-Reader nutzt das EPUB-Format. Hat der Beschenkte aber einen Kindle, kann der Gutschein nur bei Amazon gekauft werden, da der Online-Händler ein spezielles Format verwendet.

Anders sieht es aus, wenn der Beschenkte einen Tablet Computer oder Smartphone zum Lesen nutzt. Hier gibt es die Möglichkeit, verschiedene Apps zum Lesen zu nutzen, mit denen die Formatfrage umgangen werden kann. So können Apple-Kunden auf dem iPad zum Beispiel auch über die Kindle-App E-Books lesen.

Flatrate für E-Books als Alternative
Alternativ gibt es für Smartphone- und Tablet-Computer-Nutzer noch eine weitere Möglichkeit, E-Books zu verschenken. E-Book-Flatrates ermöglichen nach Zahlung einer monatlichen Gebühr, E-Books zu leihen und in speziellen Apps auf den Geräten zu lesen. Der Beschenkte kann dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums, zum Beispiel 30, 60 oder 90 Tage, so viele E-Books lesen wie er möchte. Diese Programme laufen auf allen gängigen Geräten mit iOS- oder Android-Betriebssystem.

Quelle: BITKOM

Wenn der Weihnachtsmann Schneewittchen vernascht…

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich über eine 1-Sterne Rezension amüsieren kann, aber Yippie-Ya-Yeah: auch das funktioniert und es setzt sogar einen Umdenkprozess in Gang.
Was ist passiert?
Vorgestern habe ich meine erotische Kurzgeschichte "In Schwung gekommen" zum kostenlosen Download angeboten und heute folgt eine empörte Rezension eines "Kostenlos-Saugers".
Die Story sei an den Haaren herbeigezogen, Sex mit einem Unbekannten, den man nicht einmal sieht und dann noch ohne Kondom - völlig unerotisch.
Heeello?
Das ist Fiktion - kein Erfahrungsbericht.
Natürlich ist die Story an den Haaren herbeigezogen - ich erlebe die Geschichten, über die ich schreibe, nicht.
Und ich bin auch nicht im Auftrag des Gesundheitsamtes unterwegs und kläre in meinen Geschichten nicht über die gesundheitlichen Gefahren bei ungeschützem Verkehr auf.
Ich will unterhalten und nicht belehren.
Aber vielleicht sollte ich den Hinweis ernst nehmen: Wenn Schneewittchen Sex mit dem Weihnachtsmann hätte, wäre sicher jedem klar, dass es sich um Fiktion handelt und Schneewittchen nicht erst mit dem Stopschild wedelt und in der Handtasche nach Kondomen kramt.
In USA ist im Moment der Sex mit Fabelwesen populär - auch hier wird niemand erwarten, dass der Tyrannosaurus ein Kondom benutzt.
Vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, die Fiktion so zu überziehen, dass wirklich jeder versteht, dass die Story kein autobiografischer Erlebnisbericht ist.